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Papier ...

Platti's digitales Schreibwerkzeug
Mein digitales Schreibzeug

Ja, das mit dem Papier ... ^^'


Auch wenn wir in dem Zeitalter der Digitalisierung leben und sich meine Arbeit als Indie-Autorin bisher eigentlich nur in Form von mystisch präsenten Dateiformaten niederschlägt, musste ich feststellen, dass ich dafür dennoch eine recht beträchtliche Menge an Papier benötige. ^.^' Aber es gibt nun einmal auch in diesen von Computern, Datenbanken und digitalen Verarbeitungsprogrammen überformten Zeiten ein paar Dinge, die sich in diesem oft unübersichtlichen Wirrwarr nur schwierig fassen oder sortieren lassen. Beispielsweise ist genau das auch der wichtigste Grund, warum wir uns beim Surfen im Internet immer so gern auf Suchmaschinen stützen. ^.~


Was allerdings meine Schreibarbeiten sowie das Koordinieren der verschieden Ideen und Handlungen angeht, so nutze ich beinah jede Gelegenheit, mich von der digitalen Welt ein Weile abzusetzen. Genau deshalb ziehe ich gern mal einen Medienbruch zur Hilfe. ^-^


Schreibgewohnheiten

Plattis Notizbücher
Meine drei analogen Schreibgehilfen!

Natürlich, es ist Geschmackssache. Der eine schreibt seine Geschichten lieber am Rechner, der andere an der Schreibmaschine. Ich für meinen Teil folge da mit Vorliebe meiner graphologischen Neigung und schreibe beinahe alles erstmal mit der Hand auf. Das fängt mit den ersten Ideenskizzen an und reicht bis zu den ersten Kladden meiner Geschichten. Insbesondere letztere finden ihren Platz in jeweils eigenen Notizbüchern, (ja, ich mag schöne Notizbücher! ^o^) was unterwegs jedoch nicht unbedingt zu einer Tour oder Reise mit leichtem Gepäck führt, wenn man gleichzeitig an drei Projekten schreibt ... Doch was tut man nicht alles, damit man zwischen den Seiten blättern kann? ^.^'


Festgehalten und erstmal auf Papier gelegt

Apropos, blättern. Vor Kurzem habe ich mir der besseren Übersichtlichkeit halber sogar so etwas wie eine strukturierte Ordnung zugelegt - also, im Sinne von Ordnern mit Papier und so. ^.^


Die Außenansicht

Tyrrin Hexenkater im Ordner
Hexenkater: systematisch geordnet und abgeheftet ^-^

Die Innenansicht ...

Die jüngsten Hexenkaterabenteuer im analog festgehaltenen Zusammenhang
Eine meiner jüngsten Gedankenstützen für Tyrrins Abenteuer ^^'


Na ja, auch wenn auf den einzelnen Zetteln für den Unkundigen zumeist ein wohl durchdachtes Chaos aus Pfeilen, Blasen und Textstückchen überwiegt, war hier ebenfalls der grundlegende Gedanke, etwas mehr Übersicht in das erwähnte Wirrwarr meiner schriftstellerischen Tätigkeit zu bringen ... ^.^'

 

Aber es hilft. ^_^ Allein schon durch das Visualisieren der unterschiedlichsten Gedanken, sei es zu Charakteren, Handlungsabläufen oder geografischen Gegebenheiten, kann helfen, unlogische Entwicklungen oder plötzliche - ungeplante - Persönlichkeitsveränderungen der Protagonisten zu vermeiden. Und mittlerweile machen meine Notizen sogar einen sehr farbenfrohen Eindruck. Denn nichts spricht dagegen,  neben dem Blau des Kugelschreibers auch andere Farben / Stifte zu verwenden. ^.~

 

Gerade bei Geschichten, in denen mehrere Handlungswege parallel verlaufen und sich kreuzen, hilft es ungemein, den Kopf durch bloßes Festhalten der Gedankengänge für das große Ganze frei zu bekommen. (Die gestandenen Harry-Potter-Fans erkennen darin vielleicht eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Prinzip des "Denkariums" - nur eben in der "Muggel"-Ausgabe. ^.^) Insbesondere jetzt, wo ich mit dem zweiten Band von Tyrrin Hexenkater beginne, an einem neuen Kurz-Roman zu Werke bin und von Bitterweg auf seine Fortsetzung wartet, konnte es jedenfalls nicht schaden, etwas mehr System in meine kreativen Angelegenheit zu bringen. ^_^


Die Kombi macht's

Platti's analoge und digitale Schreibwerkzeuge: Es macht eben die gute Mischung
Schlussendlich macht es doch die Mischung

 So. Was aber nun anfangen mit all diesem Papierkram? Natürlich wird die Essenz dieser Gesamtheit von handschriftlichen Mühen schlussendlich in die digitale Datenverarbeitung aufgenommen. Und - das kann ich guten Gewissens hinzufügen - nein, es handelt sich nicht dabei um zusätzliche Arbeit, die sich andere Autoren oder Schriftsteller in Anbetracht der Zeit vielleicht lieber ersparen. In meinem konkreten Fall, gehört dieser Schritt der Übertragung seit jeher in den Überarbeitungsprozess. Hierin gleiche ich die Geschichten auf dem Papier noch einmal mit meinen konzeptionellen Gedanken ab. Stimmt die Logik? Würde dieser Charakter sich wirklich so benehmen? Fehlt noch ein Aspekt, der für den restlichen Verlauf der Geschichte beachtet werden müsste?

 

Hierbei spricht natürlich für das digitale Medium, dass es innerhalb der Textes problemlos erweitert, verkürzt und geändert werden kann. Außerdem ist Platz für Kommentare, die in der Papierversion wahrscheinlich nur mit Hilfe von vielen kleinen bunten Zettelchen oder unlesbaren Krakeleien zwischen den Zeilen ihren Platz fänden. Es kommt schlichtweg auf die Mischung von digital und schriftlich an, zumindest bei meiner Arbeitsweise. ^.^

 

Wie handhabt ihr das so mit dem Schreiben, Aufschreiben und Notieren?


Eure Platti


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Kommentare: 2
  • #1

    Schreib Geschichte (Dienstag, 22 Dezember 2015 14:40)

    Hallo Platti,

    du hast echt einen super Blog :)
    Heute endeckt und schon viel gelernt ;)
    Ich schreibe auch grade eine Geschichte auf meinem Blog.
    Bisher hab ich immer meinen Alienware Laptop genutzt. Tatsächlich ist es praktisch wenn man die Tastaturbeleuchtung in der Farbe der Stimmung ändert :D
    Aber bis jetzt schreib ich alles nur runter und les es mir dann noch 3x durch um die Fehler zu korrigieren.
    Also noch nicht so super Optimal.
    Das mit den Notizheften finde ich dagegen schon wieder richtig klasse.
    Ein schönes Büchlein kann einen doch auch gleich richtig motivieren.

    Grüße
    Joni

  • #2

    Platti (Dienstag, 22 Dezember 2015 16:39)

    Hallo Joni,
    danke für das liebe Feedback. ^^
    Das mit dem "Wo" und "Wie" beim Schreiben ist ja wirklich eine Sache des Wohlfühlens. Bei mir hat sich vieles auch erst mit der Zeit ergeben - vor allem in Kampf gegen die allgegenwärtigen Tipp und Rechtschreibfehler. ^^' Aber dem Gedanken an eine stimmungsvolle Tastaturbeleuchtung könnte ich durchaus auch etwas abgewinnen. ^.~
    Ich finde es jedenfalls toll, dass du auch schreibst und dich sogar an einen Geschichten-Blog gemacht hast. Es ist eine schöne Art die Leser auf sich aufmerksam zu machen und ich wünsche dir viel Erfolg bei deinem kreativen Langzeitprojekt! ^o^

    Liebe Grüße
    Platti