NordCon 2015 - Phantasten unter sich

Noch mal ein leiser Wink mit dem Fahnenmast ... ^^'
Noch mal ein leiser Wink mit dem Fahnenmast ... ^^'

Es war nur ein Tag und es war nur ein erster Rundgang zur Orientierung. Und trotzdem ... Wieder gab es so zahlreiche Eindrücke, Erfahrungen und Anregungen einzuholen - nur dieses Mal mit Phantasten-Kultur in nahezu jeder Spielart und in höchst artgerechter Reinform. ^-^


Kommen wir also zu meinen Impressionen von der NordCon 2015 in Hamburg! ^.~


Zielgruppe gefunden! ^o^

Gut, ich muss zugeben, dass sich meine Kenntnisse in Sachen Rollenspiel-Kultur nur auf das ein oder andere Video-Spiel beschränken. Die nicht weniger zahlreichen Varianten in Form vom Pen-and-Paper- oder Brettspielen sind da für mich persönlich eher böhmische Dörfer. ^^' Nichtsdestotrotz sind sie natürlich ein fester Bestandteil der Fantasy- und Sciencefiction-Kultur und damit eines der wesentlichen Elemente der NordCon in Hamburg. Also haben auch wir - das wären dann Mie von Silberblute und ich - mal die Gelegenheit genutzt, einen kurzen Blick in diese sehr spezielle Spieler-Szene zu werfen. ^-^


Ähnlich war es auch bei dem Mittelaltermarkt mit den vielen Möglichkeiten das eigene Gewandt - und bei Bedarf auch in Steam-Punk-Manier - etwas aufzupeppen sowie bei der Arena, die im Verlauf des Tages aufgrund ziemlich saftiger Regengüsse gelegentlich zu verwaisen drohte. Alles wurde einmal inspiziert und gelegentlich auch fasziniert beäugt, doch hängengeblieben sind wir - welch Überraschung - in der Literatur- und Illustratoren-Abteilung. ^o^

Farina de Waard und meine Wenigkeit, Mie musste als Fotografin herhalten. ^^'
Farina de Waard und meine Wenigkeit, Mie musste als Fotografin herhalten. ^^'

Auch wenn das literarische Angebot mit dem riesenhaften Ausmaß der Leipziger Buchmesse nicht zu vergleichen ist, so war die Atmosphäre doch um einiges gemütlicher. Es macht sich halt doch irgendwo bemerkbar, wenn man unter seines gleichen ist. ^-^'


Jedenfalls kamen so ein paar interessante Kontakte zustande, wie zum Beispiel ein nettes Gespräch mit Farina de Waard, der Inidie-Autorin und Schöpferin der Buchreihe "Das Vermächtnis der Wölfe". Außerdem war es auch mal ganz nett in aller Ruhe einige Verlage anzusprechen und ihnen ganz unauffällig einen Flyer vom Hexenkater und "von Bitterweg" in die Hand zu drücken. Wobei ich hier bei einem Verlag mit meinen Lesezeichen - inklusive Leseprobe! - sogar etwas Eindruck schinden konnten. ^.^ Andererseits hat es mal wieder ein anderer Verlag geschafft, mich hinreichend zu irritieren, indem ich erst feierlich von der gewandeten Dame darauf hingewiesen wurde, dass der Verlag nur kleine Autoren verlege, die ihre Bücher mit echtem Herzblut schreiben und von den großen Verlagen nicht eingeordnet werden können (In dem Moment dachte ich noch "Bingo!"), wobei jedoch keine Bücher genommen werden, die bereits veröffentlicht worden sind ... -.-* (Womit wir wieder einmal bei der medialen Rückständigkeit und mangelnden Flexibilität einiger deutscher - und in diesem Fall sogar Independent - Verlage wären ... *seufz*)


Aber was soll's, deshalb bin ich ja Independent-Autorin. ^-^ Zudem hat sich der Besuch der NordCon allein deshalb schon gelohnt, weil Mie und ich - dank unserer unverkennbaren "Miu, miu!" T-Shirts - auch mal direkten Kontakt zu potenziellen Lesern aufnehmen konnten. Zumal die Gespräche auch ergaben, dass für meine Geschichten und ihre spezielle Art durchaus ein gewisses Interesse in der allgemeinen Leserschaft vorhanden ist. ^.^


Interessant war es für mich allerdings auch, mal zu sehen, wie Lesungen im Bereich der Phantastik in einem überschaubarem Rahmen aussehen können. Klar, auf der Leipziger Buchmesse, haben wir uns auch ein paar angetan, aber da war die Flut der Eindrücke einfach zu groß, um Genaueres ernsthaft mitzunehmen. Die NordCon ermöglichte da ein viel persönlicheres Umfeld, was vor allen Dingen Mie bei der Lesung von Fantasy-Autor Markus Heitz genossen hat. ^.~


Was mich angeht, so habe ich gemerkt, dass ich mit meiner Herangehensweise schon mal nicht all zu sehr auf dem Holzweg bin und sogar das ein oder andere richtig mache. *puh!* Doch es gibt noch ein paar Sachen, die es für die Zukunft unbedingt zu beherzigen gilt, wie zum Beispiel den Abbau der typisch mecklenburgischen Zurückhaltung beim Marketing. Aber - so viel verspreche ich euch - das ist bereits in Arbeit! ^o^


Eure Platti


Kommentar schreiben

Kommentare: 0