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Auf zur Urne, die Bundestagswahl steht an!

Was soll das? Wie funktioniert das überhaut? Und was bitte bringt es mir als liebem kleinem Bürgerlein?


Alle vier Jahre wieder stehen wir als Bürger der Bundesrepublik Deutschland vor den gleichen Fragen - na ja, und auch vor der ENTSCHEIDUNG.

 

Was ist die Erststimme? Was ist die Zweitstimme? Uns was war das gleich nochmal mit diesen Überhangmandaten? Keine Angst, den Vortag à la Sendung mit der Maus erspare ich euch und mir an dieser Stelle. Vorbildlich wie eh und je hat sich auf YouTube bereits MANNIAC darum bemüht. Das wie immer sehr bildhafte Video zu diesen und jenen Fragen rund um das Thema Bundestagswahl erwartet euch direkt im Anschluss an meine erquickenden Ausführungen.  ;-)

 

Doch, worauf ich eignetlich hinauswollte...

Nur wer mit macht darf auch mitmeckern

Es ist eine der liebsten Beschäftigungen von uns Deutschen: Das Meckern.

Wir reklamieren gern, beschweren uns und üben (selbstverständlich konstruktive) Kritik - und das zu allen mögliche Themen und in allen nur denkbaren Lautstärken und auf noch mehr verschiedenen Kommunikationswegen.

 

Ein aus aktuellem Anlass sehr beliebter Fokus: Politik.

 

Je nach eigener Orientierung finden wir früher oder später immer etwas, das man hätte Besser machen können, das uns zu lieberal erscheint, das nicht mit unserer (christlichen) Gesinnung konform geht, das vollig unnötig anmutet oder wodurch wir uns in unseren Grundrechten beschnitten fühlen. Doch so oder so, wir beziehen in diesen Fällen immer eine Position zu den Entscheidungen unserer Bundesregierung - die wir durch unsere Wahl entweder unterstütz oder bewusst abgewählt haben.

 

Ihr seht, wir kommen immer irgendwie an unseren Grund zum Meckern - und alles Dank der mehr oder minder großen Aus-Wahl. 

 

Wo wir auch schon beim Stichwort währen: Die Wahl.

 

Diesen Sonntag, am 22. September 2013, ist Bundestagswahl. Und das ist eure Chance euch aktiv als Bürger zu beteiligen und eurer (politischen) Meinung einmal richtig Luft zu machen.

 

Mann muss nicht Politiker oder Abgeordneter sein, um auf die Entscheidungen unseres Staates einfluss zu haben. (Nein - auch eine Lobby ist nicht zwingend erfordelich...) Es heißt ja nicht ohne Grund "Jede Stimme zählt." bzw. "Kleinvieh macht auch Mist."  

Zudem erscheint mir eine Stimme alle vier Jahre Weitem nicht zu viel verlangt. Die Ausrede "Das ist mir zu anstrengend. *uff*keuch*schnauf*" zählt hier also nicht.

 

Wenn ihr also mit der Arbeit der Regierung voll und ganz zufrieden seid, lohnt sich der Gang zur Urne, um jene zu Bestätigen. Seid ihr nicht zu frieden, könnt ihr mit eurer Stimme die Opposition unterstüzen und so eurem Wunsch nach Veränderung Rechnung tragen. Letztendlich ist es die Zahl der Abgeordneten einer Partei, die über Art der Regierung entscheidet.

Doch nicht zu wählen oder eine Ungültigmachung des Stimmzettels fallen für keine der Parteien ins Gewicht. Und wollt ihr eure Zukunft wirklich voll und ganz den Entscheidungen Anderer überlassen - insbesondere dann, wenn ihr mit den getroffenen Entscheidungen schon jetzt nicht zufrieden seid?

- Und was sollten wir unter diesen Umständen überhaupt noch zu meckern haben?

 

Ihr wollt wählen, habt aber keine Ahnung, welche Partei ihr ankreuzen sollt?

Der Wahl-O-Mat hilft euch dabei herauszufinden, welche Parteiprogramme euren politschen Wünschen und Vorstellungen am ehesten gerecht werden.

Selbst wenn nicht unbedingt das zu 100 Prozent Passende für euch dabei ist... vergesst nicht, ihr habt ZWEI Stimmen - und Kompromisse sind in Sachen Politik ja an der Tagesordnung. ;-) 

 

Also dann, viel Spaß beim Wählen!

 

Eure Platti

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